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Tagung „Dabeisein ist alles“- Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Freizeit am 08.11.2019

 

 „Dabeisein ist alles“- diesen berechtigten Wunsch ihrer Kinder und Jugendlichen mit Beeinträchtigung machte der Arbeitskreis Eltern Behinderter (AEB) in diesem Jahr zum Thema seiner Haupttagung im Kolpinghaus Bozen.

 Sinnvolle und erfüllende Freizeitangebote für alle Altersstufen sind besonders wichtig und prägend für das soziale Lernen! Darüber hinaus tragen inklusive Freizeitbeschäftigungen wesentlich zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bei.

Um Netzwerke in allen Gemeinden zu aktivieren, hatte der AEB deshalb Eltern und Vertreter aus Politik, Verbänden und Vereinen eingeladen, um sie zu ermutigen und an verschiedenen Best-Practice-Beispielen und Erfahrungen aus den Bereichen Sport, Kultur, Musik und Bildung aufzuzeigen, wie Inklusion im Freizeitbereich schon heute gelebt wird und überall gelingen kann.

 Ziel dieser Veranstaltung war es, immer im Sinne der Inklusion laut Landesgesetz 7/2015, die Gemeinden zu sensibilisieren und neue Möglichkeiten der Vernetzung der Freizeitorganisationen vor Ort aufzuzeigen und diese entsprechend zu unterstützen, so dass in jeder Gemeinde die Selbstbestimmung und Wahlfreiheit auch im Freizeitbereich für die Mitbürger mit Beeinträchtigung angeboten werden können.

 Die gut besuchte Tagung, an der auch Verantwortliche des Landesamtes für Menschen mit Behinderung, der Bezirksgemeinschaften und Gemeinden, die Kinder und Jugendanwältin des Landes, Vertreter des Monitoring-Ausschusses und verschiedener landesweit tätiger Verbände teilnahmen, zeugte vom großen Interesse der Teilnehmer an dieser Thematik.

Die Hauptredner Günther Andergassen und Alessandro Scavazza überzeugten durch ihre Referate aus wissenschaftlicher und persönlicher Sicht, die belegten, dass die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die verschiedenen Freizeitangebote für alle Beteiligten nachhaltig nur positive Auswirkungen zeigt.

Genau das unterstrichen auch die Vertreter der anwesenden Organisationen mit ihren Best Practice Beispielen. Der UISP Bozen, Fanclub Handball Brixen, Arche Trient/Rovereto, Tanzclub des SSV Brixen, die Sportgruppe aus Predazzo, dieTheaterwerkstatt Ollerhond Durchanond/Vinschgau, die Volksbühne Rasen, der Zirkus Arteviva Bozen, der Südtiroler Musikkreis Vinschgau, die Bürgerkapelle Sterzing und die Ministrantengruppe  Brixen stellten in kurzweiligen Referaten ihre Tätigkeiten vor.

Diese Erfahrungsberichte sorgten für großen Anklang und Beifall.

Als Resümee dieser Tagung formulierte die Vorsitzende  des AEB Angelika Stampfl aus den Wortmeldungen der Anwesenden den Wunsch, dass diese positiven Erfahrungen in alle Gemeinden hinausgetragen werden und bald eine flächendeckende Landkarte der inklusiven Freizeitangebote im Netzwerk von Verbänden, Gemeinden, Vereinen und Organisationen in Südtirol entsteht, in der es möglichst keine weißen Flecken gibt.

Link zum Video:  https://www.facebook.com/AEBBozen/videos/835629240239392/

Günther Andergassen

Alessandro Scavazza

Angelika Stampfl

Carmen Niederkofler